|
|
|
|
Sektion: Luftdichtigkeit
Das Blower-Door-Verfahren
Zur Untersuchung der Luftdurchlässigkeit von Gebäudehüllen wird ein Drucktest des gesamten Gebäudes durchgeführt. Dabei wird innerhalb des beheizbaren Bereichs eines Gebäudes eine stationäre Druckdifferenz zur Umgebung aufgebaut. Dies führt zu der allgemeinen Bezeichnung 'Differenzdruck-Verfahren'.
Die gebräuchlichste Meß-Ausrüstung für solche Untersuchungen heißt Blower-Door (blasende Türe), weswegen man auch vom 'Blower-Door Verfahren' spricht.
Zur Blower-Door Ausrüstung gehört ein Gebläse, das mit Hilfe eines verstellbaren Rahmens und eines Nylontuchs luftdicht in den Rahmen einer Außentüre eingebaut werden kann. Über eine Drehzahlregelung für das Gebläse und verschiedene Meßblenden kann der vom Gebläse geförderte Volumenstrom in einem weiten Bereich der jeweiligen Gebäudegröße und -dichtigkeit angepaßt werden.
Die Meßausrüstung enthält weiterhin ein Manometer, das die Druckdifferenz zwischen dem Gebäudeinneren und der Umgebung mißt, sowie eine Einrichtung zur Bestimmung des Volumenstroms, der vom Gebläse gefördert wird.
Die Untersuchung eines Gebäudes mit der Blower-Door verfolgt zwei Ziele:
1. Bestimmung der Luftwechselzahl n50.
2. Ortung der noch vorhandenen Leckagen.
Haben Sie Fragen? Anregungen? Wünsche für diese Web-Site? Schicken Sie eine
Mail an
webmaster@cordes-row.de!
Impressum
Dieses Dokument wurde zuletzt geändert am 15-Apr-2005 und übermittelt am
18-Mai-2012 um 14:36:10 Uhr
von 38.107.179.243 (5-2.461.315). Übrigens, auch dieser
Server wird mit David betrieben, der ultimativen Informationsdrehscheibe von
Tobit Software. Zum Ausdruck dieser Seite klicken Sie bitte hier.
|