Chronik
Im Jahre 1933 übernahm Heinrich Cordes (II)
im Alter von 29 Jahren als ältester
Sohn die Zimmerei und das Sägewerk. Durch einen Grundstückserwerb wurde 1930 der
Betrieb zum heutigen Standort verlegt. Das Betriebsgelände Vergrößerte sich auf
16.500 m². Durch Fleiß und Geschick konnten Zimmerei und Sägewerk stetig auf- und
ausgebaut werden. Der technische Fortschritt zeigte sich durch den Einbau einer
Dampfkesselanlage zur Energieversorgung für das Sägewerk. Das erste Vollgatter
wurde angeschafft. Bis Kriegsbeginn hatte sich die Mitarbeiterzahl auf 6 - 8
erhöht. Nach den schweren Kriegsjahren konnte ein Neubeginn durch umfangreiche
Sägewerksarbeiten für Bremer Holzgroßhandlungen eingeleitet werden. Es wurden
große Mengen Rundholz im Lohnschnitt für den Wiederaufbau der zerstörten Stadt
Bremen verarbeitet. Zur Arbeitserleichterung wurde ein Säulenschwenkkran
errichtet. In der Zimmerei wurden vornehmlich landwirtschaftliche Bauten sowie
Kleinsiedlungen für Flüchtlinge erstellt. 1964 trat Heinrich Cordes (III) nach
Zimmererlehre und Ingenieurstudium in den väterlichen Betrieb ein. Bedingt durch
eine Krankheit des Vaters mußte er schon frühzeitig die Geschicke der Firma
leiten.
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